Die Ägypter räucherten dreimal täglich und jedesmal eine andere Substanz. Der Morgen stand im Zeichen des Weihrauchs, der Spätnachmittag der Myrrhe und sehr spät Abends wurde das berühmte Kyphi verräuchert. Es wurde so gepriesen, dass es damals schon ein sehr reger Exporthandel damit betrieben wurde. Der Zweck diente damit, dass die Menschen einen erholsamen Schlaf fanden und von dem Alltag in den Einklang ihres Geistes kamen. Alle Sorgen lösten sich ins Nichts auf und so fand man den wohlverdienten Schlaf.
Aus was bestand ein Kyphi-Räucherwerk?
Eine Kyphi-Räucherung bestand aus 12 verschiedenen Substanzen, dazu kamen noch Rotwein, Rosinen und Honig. Es ist eine aufwendige Räuchermischung und muss mit sehr viel Geduld und Sorgfalt hergestellt werden. Sie entfaltet einen sehr fruchtig-süssen und auch aromatischen Duft, die einem im wahrsten Sinne des Wortes, den Geist vernebelt. Der griechische Militärarzt Dioskurides empfahl später Asthmatikern, Kyphi als „Arznei-Räucherung“.
Die überlieferten Räucherzutaten stellen sich so zusammen
- Benzoe
- Galgant
- Kalmuswurzel
- Kardamom
- Lemongras
- Mastix
- Myrrhe
- Rosenblätter
- Sandelholz
- Wacholderbeeren
- Weihrauch
- Zimt
Dazu kamen noch Rosinen, Rotwein und Honig. Die Rosinen müsst ihr über Nacht in Rotwein einlegen. Am nächsten Tag mischt ihr zu gleichen Teilen die Kräuter, Harze und Hölzer und mörsert sie zusammen sehr fein. Die Rosinen werden nun aus dem Wein genommen und mit einer Gabel zerdrückt und eurer Räuchermischung hinzugefügt. Es wird alles gut vermischt und zum Schluss fügt ihr noch einen halben Teelöffel Honig hinzu. Nun wird alles schön mit den Händen vermischt, dass es eine richtige Masse wird. Die Masse wird auf einem Leinentuch für ein paar Tage zum durchziehen ausgelegt. Man kann auch Räucherkugeln oder Kegel daraus formen. Der Ort sollte kühl und trocken sein.
Nun sollte sich diese Räuchermischung zum Räuchern eignen. Dieser süsse Duft wirkt sehr entspannend auf unsere Seele und lässt allen Kummer vergessen.
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